Bertram Koch
Unternehmensberater
Business Coach
Personal Coach
Business Trainer

Gotter

Götter / Höhere Wesen / Der Gott / Die Natur

sind Kräfte, die auf uns Menschen wirken und mit denen wir etwas bewirken können.

Wie sie genannt werden ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Menschen haben verschiedene Sprachen und bezeichnen darum gleiches und verschiedenes mit anderen Worte. 

 

Es ist gleichgültig wie eine bestimmte Kraft genannt wird. Wesentlich ist die Vorstellung, die wir in unserem Kopf von dieser Kraft/Energie haben.

Götter, Geister, Heilige, etc.

Ebenso irrelevant ist es, ob wir uns eine Kraft als Gott, oder als Geist, oder als Dämon oder als Engel, oder als Heilige, oder was auch immer vorstellen.

Auch das Bild, das wir in unserem Kopf, oder real verwenden um einen in unserer Vorstellung entstehen zu lassen ist nicht von Bedeutung. 

Im Gegenteil. Diese von unseren Göttern sind so persönlich und indiduell, dass sie nur für uns selber eine Bedeutung haben.

Die Bilder, die uns helfen "in Göttern zu denken" und uns auf diese Götter zu fixieren, auszurichten, zu konzentrieren, sind die Bilder, die uns am besten helfen.

Denn genau darum geht es, wenn wir mit Göttern arbeiten.

Um eine persönliche Fixierung auf eine bestimmte Idee.

Alle Götter Mittel um uns auf etwas individuell wichtiges zu fixieren.

Wir fixieren uns auf eine bestimmte Idee. Wir konzentrieren uns darauf und richten unser ganzes Streben darauf.

Alles was uns hilft, das besser zu tun, ist gut. Alles was uns hilft hier ein klares Bild entstehen zu lassen ist gut. Alles was uns hilft dieses Bild und damit die Ideen, die wir hier verfolgen klarer werden zu lassen und die Bilder fest zu halten ist gut.

Natürlich können wir nur Bilder, Symbole, Namen, Ideen nehmen, die uns selber gefallen. - Sonst wirken diese Symbole nicht und damit wir diese Ausrichtung unseres Handelns auf diese Symbole und damit auf die Idee und diese Kraft wirkungslos.

Und die "echten Götter"?

Die gab es nie - oder sie gibt es immer noch, wenn wir in den Bildern denken können.

Aber, das war wahrscheinlich in früheren Zeiten leichter.

Es gab einheitliche Bilder, die innerhalb der Gesellschaft ähnlich verstanden wurde. Ein "Pflug" bedeutet in der mittelalerlichen Gesellschaft etwas bestimmten, weil ein Pflug in allen gesellschaftlichen Gruppen die geleiche Bedeutung hatte. Und wenn ein Mensch diese Bedeutung nicht verstanden hat, dann konnte er einen Pfarrer fragen, der im diese Bedeutung erklärt hat. Ebenso galt das in der Antike oder im der nordischen Mythologie. 

Für uns ist es allerdings schwierig mit diesen Symbolen zu arbeiten.

Wenn wir in der nordischen Mytholgie ein Pferd verwenden, dann bedeutet dieses Pferd mehr als nur das Bild eines Pferdes. Diese Bild eines Pferdes, ist zusätzlich auch das Gefühl auf einem Pferd zu sitzen und ein Gefühl es in seiner natürlichen Umgebung zu reiten und mit ihm zu kommunizieren und es zu fühlen, zu schmecken, in der Interaktion zu erleben. 

Es wenn es das alles ist, dann wird das Pferd der nordischen Mythologie das Pferd über das die Menschen in dieser Zeit gesprochen haben.

Ist dieses Pferd, von dem wir jetzt reden, das gleiche Pferd, wie das Pferd der nordischen Mythologie?

Wohl bei den meisten Menschen nicht. Und damit ist auch der Gott, dessen Symbol ein Pferd ist, ein anderer Gott, als der nordisch "echte Gott".

Und wenn wir diesen Gott verehren, dann fixieren wir uns selber auf etwas, was wir gegenwärtig als Diesen Gott wahrnehmen. Aber wir verehren eben nicht den "ursprünglichen echten Gott".

War das schon immer so?

Wenn wir anfangen uns mit den Götterbilder der antiken Götter zu beschäftigen, dann stellen wir fest, dass die Götterbilder und die Schwerpunkte, die in der Bedeutung diese Götter in der Bevölkerung bestanden haben, sehr flexibel war. 

Einerseits haben sie sich im Zeitverlauf verändert, andererseit gab es einen römischen Hercules und einen griechischen Hercules und wahrscheinlich einen Thor, der dem grieschichen Hercules entsprach. Und jenachdem für welche Hilfeleistung der Gott angesprochen wurde, änderte sich sein Pronomen und einzelnen Heiligtümer waren für bestimmte Aspekte des Gottes besonders geeignet.

Götter waren, soweit wir das nachvollziehen können also immer schon "flexibel".

Und was ist mit dem einen einzig wahren Gott?

Also dem der alles lenkt, steuer, allmächtig ist und alles bestimmt. Frage die Christen, Moslems, Juden, dann erhalte ich drei verschiedene Antworten und frage ich die einzelnen christlichen Glabensgemeinschaften, dann erhalte ich noch ein paar Antworten. 

Es scheint also viele Antworte zu geben, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Immer aber haben diese Glaubensgemeinschaften eine Bündel an Regeln und damit Fixierungen, was nach ihrer Meinung gut ist nach dem was die einzelnen Menschen für sich selber im Sinne der jeweiligen Ausrichtung als richtig und wichtig annehmen sollen.

Der Mensch legt mit einer freien Wahlentscheidung fest, für was er sich entscheidet - und was er glauben möchte. Er hat immer die Wahl.

Ein einzelner, allmächtiger Gott hat allerdings einen Nachteil. Er ist total unspezifisch. Wenn ein Gott alles geschaffen hat, dann z.B. "das Gut und das Böse". Er ist Alles in Allem und damit für alles Zuständig - und für sein Gegenteil.

Er ist vollkommen ungeeignet um uns auf etwas spezielles zu fixieren und damit unser Handel, unser Denken und unser Fühlen auf etwas bestimmtes auszurichten. 

Er ist einfach zu abgehoben, um in unserem eigenen Leben etwas bestimmte zu bewirken. 

Das gilt auch für eine "allemeine Naturkraft" die uns beeinflusst und die wir beeinflussen - mit der wir also interagieren. Sie ist als "Naturkraft" unspezifisch. Alles was wir wahnehmen können, entsteht aus aus und wird für uns er erfahrbar, wenn es spezifischer, konkreter wird. Erst wenn es spezifisch wird, wird es wahrnehmbar. - Aber was wir wahrnehmen bestimmen wir selber zu einem großen Teil.

Für unser Handeln, hier auf der Erde ist diese allgemeine Kraft nicht nützlich und irgendwie kommen auch die meisten monetheistischen Religionen mit diesem "allemächtigen Gott" im täglichen Leben nicht gut zureckt. Sie haben hierfür eine Art von anderen Göttern geschaffen. Die heißen dann Engel, Heilige, Dämonen, gute Geister oder wie auch immer. Es sind diejenigen, die uns helfen uns auf dieser Erde auf etwas bestimmtes zu fixieren.

Aber einen guten Aspekt hat die Annahme eines allmächtigen Gottes, der alles was ist geschaffen hat und der letztendlich über alles bestimmt. Draus lässt sich schließen, dass alles gleichzeitig existent ist und das es an uns liegt uns auf das zu fixieren was für uns im Moment besonders relevant ist.

Also aus diesem "Allen" genau das auszuwählen, was wir im Moment für uns als besonders relevant finden.Und es so gestalten, das es uns optimal gelingt uns auf dieses Thema auszurichten.

Uns also aus dem Ganzen einen Teil heraus zu nehmen und ihn wie einen Gott zu verehren, ihm zu folgen und unser Leben auf ihn auszurichten.

"At the Beginning Man creats God - but in his Imagin - he creats him"

Eine persönliche Auswahl aus Allem zu treffen bedeutet einen persönlichen Gott zu schaffen. Sich selber auf etwas bestimmten auszurichten und danach zu leben. 

Es sind immer die eigenen Symbole, Bilder, Ideen, Gefühle, die uns helfen diese Ausrichtung in einer individuellen Form zu schaffen. Und je persönlicher diese Ausrichtung ist, um so besser wirkt sie.

Problemtisch wird es immer, wenn nur eine Seite zu viel betohnt wird, genau wie es schädlich ist, wenn immer nur ein Körperteil belastet wird. Außerdem ist es zumeist ziemlich langweilig, sich ausschließlich auf eine Sache zu konzentrieren. Mehre Götter, die wir verehren bedeutet auch ein Ausrichtung auf mehrere "Fixierungen" und es gibt uns die Möglichkeit je nach Situation und Zielrichtung eine Konzentration auf eine bestimmte Richtung genauer zu wählen.

Und dann genau mit dieser Zielrichtung zu arbeiten. Wir tun damit nicht anderes, als unsere eigenen Götter zu schaffen, oder unsere eigenen Geister, oder unsere eigenen Talismane. Wir schaffen durch unsere eigenen Vorstellung.

Oder anders ausgedrückt: Wir bündeln etwas was vorher vorhanden ist, in unserer eigenen Vorstellung und geben ihm so einen bestimmten Raum und eine bestimmte Zeit und damit eine Materie zum zu existieren. 

Das klingt so, als wären wir alleine und würden alleine handeln - aber das ist meines Erachtens nicht richtig. Denn diese so gebündeten Energien wirken mit oder gegen einander. Häufig sind sie an eine Vorstellung einer bestimmten Glaubensgemeinschaft gebunden und sind damit durch das gleiche Streben vieler Menschen in die gleiche Richtung gerichtet und entsprechend stark. Manchmal unterliegen diese Energiearbeiten keine bestimmten Richtung und sind nur einfach diffuse ungerichtet ihn ihrer Wirkung und wirken irgendwie auf einander. 

Und wie genau geht das?

Die richtige Antwort ist: Niemand weiß es. Es gibt eine unendliche Vielfalt von Möglichkeiten, wie ein Gott richtig verehrt wird. Es gibt eine unendliche Zahl an Ritualen in allen Kulturkreisen, in denen Beschrieben wurde, wie Magie richtig gewirkt, Zauber richtig gewoben, Talismane richtig gemacht und Götter richtig verehrt werden.

Die Zahl an Möglichkeiten funktioniert - mal. Funktioniert mal nicht. Und welche Eigenschaften die Götter und Kräfte haben, dahinter stecken - das scheint immer anders zu sein. 

Entweder es handelt sich immer um die gleichen Kräfte, die je nach dem Bild, das der Beschreibende immer unterschiedlich sind.

Oder es handelt sich um eine unendliche Zahl von unterschiedlichen Kräften, die jeweils anders sind.

Ich denke es ist sehr einfach: Wir können diese Kräfte mit unsere Sprache nicht beschreiben. Wir können sie noch nicht einmal in einem Bild wahrnehmen. Also zeigen uns diese Kräfte die Bilder, bzw. Wahrnehmungen, die wir in uns selber haben. Sie übersetzen sich - oder werden von uns in etwas übersetzt, was unserer Vorstellung entspricht. 

Und da die Vorstellungen jedes Einzelnen unterschiedlich sind, sind auch die Bilder, die jeder, der diese Kräfte beschrieben hat anders - und für einen Anderen nicht wirklich verständlich. Je näher der Kulturkreis ist, aus dem wir kommen, um so eher verstehen wir die Bilder des Anderen und können darüber reden. Je mehr sich unsere Bilder und Vorstellungswelt von einander unterscheidet, um so weniger verstehen wir.

Aber das größte Problem besteht darin, dass jeder Mensch - gerade ein "moderner Mensch" seine eigene Vorstellungswelt hat und damit auch unterschiedlichen Bilder nimmt.

Und wenn er seinen Glauben, seine Vorstellung, seine Träume auf etwas ausrichtet, er ein eigenes individuelles Bild schaffen muss und damit "seinen persönlichen individuellen Gott". (Achtung: Das ist mein Bild. Für jeden Anderen ist dieses Bild falsch :-) )

 

Wie gestalten?

Es gibt hunderte von "Ritualen" oder wir immer wir das nennen wollen, das beschreibt, wie hier "richtig" vorgegangen ist. Die Wahrheit ist: Jede dieser Methoden ist wirkungsvoll, wenn wir daran glauben und wenn sie uns liegt. Sie ist wirkungslos, wenn sie mit Bildern und Vorstellungen arbeitet zu denen wir keinen Bezug haben und wenn uns das Vorgehen nicht liegt.

Es kommt darauf an, dass die Bilder mit etwas verbunden sind, was uns liegt und das wir an das Vorgehen, bzw. Ritual glauben. 

Auf sonst nichts.

Darf man mehrer "Götter" nebeneinander haben? Und darf man an einem Tag den einen und den Anderen verehren?

Die meisten Götter sind nicht nicht eifersuchtig. Eifersucht gibt es nur bei den monotheistischen Göttern. - Wobei es durchaus noch eine berechtigte Frage ist, ob der christliche Gott eifersüchtig ist, wenn ich Mutter Maria um Hilfe anrufe. - Wahrscheinlich eher nicht.

Bei einem poytheistischen Weltbild gibt es diese Einfersuchtsprobleme nicht.

Im Gegenteil. Alles was einseitig ist, ist schädlich und entsprechend ist es schädlich, wenn wir nur einen Gott verehren und nicht noch ein paar Andere, die einen anderen Aspekt dieser Welt repräsentieren.

Es kommt einfach darauf an, dass wir die Aspekte auswählen, bei unserem Wollen unterstützen. Und wenn wir die Unterstützung eines anderen Aspektes benötigen ist es besser einen anderen Gott zu wählen (schaffen), der auf diese Unterstützung dieses Aspektes spezialisiert ist. 

Wir müssen dann nur die Symbole schaffen, die für uns persönlich für dieses Aspekt stehen und mit diesen intensiv arbeiten.

 

 

 

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